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Die Esztergomer Basilika ist die größte, dem Rang nach erste Kirche des Landes, da sie ja auch die Kathedrale des Primas des Landes ist.
An der Stelle der jetztigen Basilika stiftete Stephan I. der Heilige König, im ersten Jahrzehnt unserer Staatlichkeit, die erste Kirche. Sie wurde dem Heiligen Adalbert (gewidmet und „schöne Kirche" genannt. Während der türkischen Kriege wurde sie zerstört.
Es blieb nur eine Seitenkapelle stehen, die Erzbischof Tamas Bakocz von 1507 an als seine eigene Grabkapelle bauen ließ. Sie ist eine der schönsten und frühesten Renaissancebauten außerhalb Italiens. Die heutige Kathedrale begann Primas Sandor Rudnay nach den Plänen von Pal Kühnel und Janos Packh im klassizitischen Stil zu bauen. Die Grund-steinlegung fand 1822 statt. Am Dom wurde fast 50 Jahre gebaut. Dabei gab es auch längere Pausen, weil der Erzbischofsstuhl nicht besetzt war oder wegen des Freiheitskampfes von 1848. Einige Änderungen am Plan nahm Jozsef Hild vor. Die Kirche wurde am 31. August 1856 zu Tönnen der ,,Graner Messe” von Franz Liszt durch Primas Janos Scitovszky einigeweiht. Die Basilika ist 117 m lang, 47 m breit (an den Türmen 97 m). Die volle Höhe beträgt 100 m. (Innenhöhe 68 m), in der Innenausstattung fehlt das geplante klassizistische Gleichgewicht. Die Kirche baute man im eklektischen Stil nach den Plänen von Jozsef Lippert.
Die Altarbilder wurden von M.Grigoletti, einem Mesiter aus Venedig, die Fresken von L.Moralt, einem Lehrer aus München, gemalt. Die Statuen sind Werke der Italiener Pietro Bonani und Pietro della Vedova und des Österreichers Johann Meixner. Für die Basilika arbeiteten auch drei ungarische Bildhauer:
Istvan Ferenczy fertige die Statue des Märtyrers Stefan, Alajos Strobl die riesige Statue von Janos Simor. An den Seitenaltären sind Figuren von György Kiss zu sehen. Die Krypta ist die Ruhestätte der ungarischen Primaten, angefangen von Ambrus Karoly (+1809), Auch die Mehrzahl der Bischöfe und der Mitglieder der Domkapitels wird hier begraben. Es sind hier auch Grabsteine berühmter Primaten aus dem Mittelalter zu sehen, zum Beispiel die von Denes Szechy und Janos Vitez.
Von der Kuppel der Basilika hat man ein einzigartig schönes Panorama auf das Donauknie und auf das Pilis-Gebirge.
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| Frissítés ideje: 2010.02.13 |
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